Rückschlag beim Tabellenletzten

SV Karsau - FC Wallbach

Ohne Punkte fuhr die Erste am Ostersonntag aus Karsau zurück. Trotz der Feiertage verteilten die Gastgeber keine Geschenke, siegten mit 2:1 und hinterließen einen enttäuschten FCW, der sich so viel vorgenommen hatte. Somit rückt im Tabellenkeller alles noch weiter zusammen.

Der ausführliche Spielbericht:

 

Rückrundenspiel: SV Karsau – FC Wallbach 2:1 (0:0)

Erneut eine bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf diesmal beim Auswärtsspiel in Karsau.

Erste Halbzeit: Kein Zugriff, kein Tempo

In den ersten 45 Minuten blieben wir deutlich unter unseren Möglichkeiten. Wir wirkten fahrig, unkonzentriert und ließen dem Gegner zu viel Raum. Einziger Lichtblick, eine Kopfballchance durch Yunus Özdemir (Yun), die jedoch nicht den Weg ins Tor fand. Insgesamt waren wir zu passiv, reagierten nur auf das Spiel des Gegners, der deutlich aggressiver, bissiger und motivierter auftrat.

Zweite Halbzeit: Fehler, Gegentor, zu spätes Aufwachen

Nach der Pause wollten wir vieles besser machen, doch auch in der zweiten Hälfte fehlte zunächst der Zugriff. In der 53. Minute der Rückschlag, ein unnötiger Ballverlust kurz vor dem eigenen Strafraum, Karsau nutzte die Einladung eiskalt aus 1:0. In der 70. Minute dann das nächste Gegentor, ein abgefälschter Schuss landete unhaltbar zum 2:0 im Netz.

Erst jetzt wachten wir auf. In der 72. Minute setzte Felix Schwarzwälder mit einem schönen Steckpass Yunus Özdemir (Yun) nach außen in Szene, der im Strafraum Ivan Nikitin fand zum Anschlusstreffer 2:1! Doch trotz allem Einsatz in den Schlussminuten fanden wir nicht mehr zurück ins Spiel. Fehlentscheidungen im letzten Drittel und zu wenig Präzision verhinderten den möglichen Ausgleich.

Fazit des Coaches:
Wir haben zu spät angefangen, Fußball zu spielen. Über weite Strecken haben wir unseren Matchplan nicht umgesetzt und uns selbst aus dem Spiel genommen. Natürlich ist die Enttäuschung groß, vor allem weil wir erneut gegen einen direkten Konkurrenten Punkte liegen lassen. Wir haben noch Spiele vor uns und wir werden bis zum Ende alles geben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Der Kampf geht weiter!